Opal ist zum Einstellen gemacht. Deep-Focus-Sitzungen, individuelle Zeitpläne, Strengegrade, die du je nach Tag hoch- oder runterdrehst. Diese Flexibilität ist das ganze Verkaufsargument – und genau das ist der Haken. Jeden Modus, den du aktivieren kannst, kannst du auch deaktivieren. Und an den Tagen, an denen deine Willenskraft dünn wird, ist genau das die Tür, durch die du gehst.
Fella gibt dir keine Tür. Es gibt nur einen Modus: blockiert. Du bekommst genau eine 5-minütige Entsperrung pro Sitzung, und sie sperrt sich automatisch wieder, sobald die Zeit vorbei ist. Kein Dashboard zum Öffnen, keine Sitzung zum vorzeitigen Beenden, nichts, womit du dich selbst überreden könntest.
Die Einrichtung folgt derselben Idee. Opal verlangt, dass du vor dem Start einen Modus, einen Zeitplan und einen Strengegrad wählst. Fella verlangt nur, dass du deine Apps einmal auswählst, und tritt dann aus dem Weg. Beide laufen auf Apples eigenem Screen-Time-Framework, und Fella kostet 9,99 $ pro Monat oder 34,99 $ pro Jahr mit einer 3-tägigen kostenlosen Testphase. Die technischen Möglichkeiten sind dieselben. Was sich unterscheidet, ist, wie viel davon du selbst verwalten musst.